Die Unbeschreiblichkeit des Absurden

Gestern sprach ich mit gescheiten
Menschen über Dinge
die zu klären in der weiten
Tiefe nie gelinge.

Beispielsweise das Absurde
jeder Deutung ferngeblieben
wird nicht, kann nicht, wurde
auch noch nie beschrieben.

Denn dies sei ja g’rad‘ sein Wesen
sich der Klärung zu entziehen
Die Versuche: reine Thesen
schwacher Theorie entliehen.

Allenfalls ließ es sich zeigen.
und selbst Denkgerüsterschaffer
wie die Philosophen neigen
hier zum Mittel der Metapher.

So die These, doch „Moment“
warf ich schüchtern ein:
Wenn man dies „absurd“ schon nennt
kann’s nicht unbeschrieben sein.

Über Brillenränder milde
erst geblinzelt, dann geknurrt:
„Du bist wohl nicht ganz im Bilde
lieber Freund: das ist absurd.“

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Der Traum

Ich schwebte einst auf Wolke sieben
und kämpfte mit den Tränen,
die mich so derart aufgerieben,
dass neben ein paar Spänen
nur Knochen auf dem Teppich blieben.

Ich legte mich ins Zeug und seht:
Als dies aus allen Wolken fiel
– ins Wasser, wie sich wohl versteht –
trieb wer ein bitter böses Spiel.

Verzweifelt suchte ich das Weite
in einem tiefen Winter.
Ich ging vergeblich in die Breite
und auch im Grunde: nichts dahinter.

Dort traf ich zwei Entscheidungen
die einen Schein erweckten,
vertrat geteilte Meinungen
bis die daran verreckten.

Schnell wollte ich zum Punkt gelangen,
doch lief ich gegen Wände.
Und seltsam, wie er angefangen,
war dieser Traum zu Ende.

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