Da stehst Du nun, ich muss mich dran gewöhnen

Da stehst Du nun, ich muss mich dran gewöhnen,
und passe auf, dass Du nicht wieder fällst,
auf Deinem Weg das Gleichgewicht behältst.
Nichts weißt Du mehr von Deinen Töchtern, Söhnen.

Uns Kindern, denen Du die Welt erklärtest,
uns bleiben Drohgebärden, wirre Zeichen,
Signale, die uns nicht wie sonst erreichen.
Wir hören jetzt, wie Du erneut verhärtest.

Wie damals fast, es war nicht immer witzig.
Wir wagten oft nicht, uns vom Fleck zu rühren.
Im Rückblick war da Angst mehr als Respekt.

In Deine wachen Augen schauend sitz ich
Dir gegenüber und versuch zu spüren,
was zwischen Dir und mir an Nähe steckt.

0 comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.