Der Traum

Ich schwebte einst auf Wolke sieben
und kämpfte mit den Tränen,
die mich so derart aufgerieben,
dass neben ein paar Spänen
nur Knochen auf dem Teppich blieben.

Ich legte mich ins Zeug und seht:
Als dies aus allen Wolken fiel
– ins Wasser, wie sich wohl versteht –
trieb wer ein bitter böses Spiel.

Verzweifelt suchte ich das Weite
in einem tiefen Winter.
Ich ging vergeblich in die Breite
und auch im Grunde: nichts dahinter.

Dort traf ich zwei Entscheidungen
die einen Schein erweckten,
vertrat geteilte Meinungen
bis die daran verreckten.

Schnell wollte ich zum Punkt gelangen,
doch lief ich gegen Wände.
Und seltsam, wie er angefangen,
war dieser Traum zu Ende.

copyright by harry boldt

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